2019 ist fast zu Ende. Ein schwieriges Jahr für viele. Auch ich freue mich, diese Tür schließen zu können.

Herzlich willkommen 2020!

Auf das neue Jahrzehnt!

 

Fragen zur Kunst – und den Künstlern

Warum geht jemand in eine Ausstellung?

Warum gehen sehr viele Menschen in eine Ausstellung?

Warum entsteht ein Hype um eine Ausstellung?

In der letzten Zeit habe ich mir zwei Ausstellungen angeschaut. Emil Nolde im Hamburger Bahnhof in Berlin und Pablo Picasso in der Fondation Beyeler in Riehen.

Beide Ausstellungen ziehen sehr – wirklich sehr – viele Menschen an.

Warum?

Emil Nolde wird als der Nazi präsentiert, der er war. Völlig unbelehrbar. Das ist schwer zu ertragen, wenn man dazu die Bilder sieht. Was für Farben! Wunderschön.

Und „Picasso“? Der Name ist eine Marke. Wenn man nur einen Künstler nennen sollte – wahrscheinlich wäre es Picasso.

Ich finde diese Ausstelllung genauso verstörend wie die Nolde-Ausstellung. Leere Gesichter, die einen fast nie anschauen. Einzige Ausnahme: ein Selbstporträt. Picasso blickt herausfordernd aus der Bildfläche. An Selbstvertrauen hat es ihm nicht gemangelt. Glaube ich.

Und menschlich? Sein Umgang mit Frauen?

Müssen berühmte Künstler bessere Menschen sein als wir Normalsterblichen? Schmälert es den Wert ihrer Kunst, wenn sie es nicht sind? Kann man noch über die Blumenaquarelle Noldes in Verzückung geraten? Was ist mit den „Frauenbildern“ Picassos? Musik von Michael Jackson? Filme von Polanski?

 

 

 

 

Warten auf den Frühling…

„It’s spring fever. That is what the name of it is. And when you’ve got it, you want – oh, you don’t quite know what it is you do want, but it just fairly makes your heart ache, you want it so!“

Mark Twain

Wenn der Frühling nur käme… es ist zu kalt. Mein Atelier befindet sich in einem alten Waschhaus mit Bruchsteinmauern, die Kälte und Feuchtigkeit sehr gut speichern. Im Sommer ist es kühl, im Winter schlotterkalt!

Und hier zwei Fotos – ohne tiefere Bedeutung:

Gesehen am Badischen Bahnhof… im Rahmen meiner lockeren Serie „kreative Momente im öffentlichen Raum“. (Irgendwann fällt mir vielleicht ein griffigerer Titel ein.)

Und noch eins:

„Der frühe Vogel fängt den Wurm…“?

Mal wieder zeichnen…

Sonntagnachmittag im Antikenmuseum Basel.

Manchmal verläuft das Leben anders als gedacht, neue Dinge treten in den Vordergrund… Und dann hat man eine Freundin, die im Museum zeichnen möchte. Was für ein Glück!

Kreativität funktioniert entgegen landläufiger Meinung nicht im luftleeren Raum. Das einsame Genie? Wird wahrscheinlich verrückt. Denke ich.

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