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The magic of flowers for your everyday life

Design and Painting – Inspired by the Beauty of Nature

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Notes & News

Veröffentlicht am 17. November 201610. März 2017

Zeichnen und Skizzeln

Ich bin ein großer Fan von Carla Sonheim. https://carlasonheim.wordpress.com/

Und den online-Kursen.

Mein „Neuester“: „Bottles, Bananas & Beyond“ von Alison O’Donoghue.

Heute habe ich die ersten Skizzen gemacht.

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Und es ist so, wie ich gedacht habe: meine „innere Bibliothek“ ist nicht so voll, wie ich mir das wünschen würde.

Das wäre kein Problem, wenn ich abstrakt malen würde – aber als Illustratorin?!

Trotzdem hat das Experimentieren Spaß gemacht.

bbb_rotunden

Und ich habe mich heute in die Verteilerliste für die „Urban Sketcher“-Gruppe aufnehmen lassen.

Mein innerer Kritiker sagt ja schon lange, dass ich „mehr zeichnen!“ muss. Bisher hatte ich aber keine Lust dazu.

Aber in einer Gruppe? Und hinterher ins Café? Klingt doch gut!

Veröffentlicht am 13. November 20169. März 2017

Raus aus dem Atelier

Der Marathon ist vorbei.

Danach: erstens: das Atelier aufräumen.

Meine Lieblingsmusik dazu: Renaud Garcia-Fons, „Mediterranées“.

Zweitens: eine Mind-Map, um alle Ideen und Eindrücke aufs Papier zu bringen. Sonst schlüpft mir doch etwas durch die Finger…

…wie ein Fisch. Seltsamerweise habe ich zurzeit lauter Wassermetaphern im Sinn.


pb020241

Man beachte den Versuch Tropfen und Spritzer zu zeichnen…

Drittens (und das fällt mir am schwersten): raus aus dem Atelier.

Am Freitag war ich zu einer Lesung in einer Basler Schule eingeladen. Jugendliche der achten Klasse und Tobias Krejtschi. Er stellte sein Buch „Der rote Schuh“ vor (Text: Karin Gruß).

„Wo ist der Gaza-Streifen?“ – „In Deutschland.“

Na ja, nicht ganz. Herr Krejtschi sprach mit den Schülern über die Zerstörungen im Gaza-Streifen, die seelischen Schäden der Betroffenen, Alkohol, Depression und Selbstmord. Ungewöhnlich, fand ich.

Und immer wieder klang die Frage an: wieviel kann ein Mensch ertragen? Wie erträgt er es? Es gab keine fertige Lösung, was mir auch wieder gut gefiel.

Weil mich das Thema ja dauerhaft beschäftigt.

Hier der Link zu seiner Webseite: http://www.tobiaskrejtschi.de

Im Zug auf dem Heimweg setzte sich dann ein Mann neben mich, packte einen Skizzenblock und Stifte aus und fing an, ein Paar schräg gegenüber zu zeichnen. Ich beobachtete, wie sein Stift über das Papier kratzte. Ich kämpfte gegen den Impuls an, ihn beim Zeichnen zu zeichnen!

Kurz vorm Aussteigen klappte er den Block zu und grinste mich an. Ich glaube, ich grinste zurück und kramte nun mein Skizzenbuch heraus. Ein kurzer Austausch, dann stieg er aus. „Wir gründen eine Gruppe „Urban Sketching“! Wir treffen uns einmal im Monat, melden Sie sich doch!“

Dann war er weg.

Gestern gab es eine Führung durch Augusta Raurica – das bekannteste Freilicht-Römermuseum hier in der Gegend. Spannend. Und weil ich vom Tag davor noch so inspiriert war, habe ich sogar ein wenig gezeichnet:

venus-merkur

Am Donnerstagabend war ich auch wieder ganz entspannt im Malkurs. Der „Eremit“ ist fertig!

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Und ich habe den Mond angefangen:

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Eigentlich schon fertig, oder?

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 6. November 20169. März 2017

Das Postkartenfestival 2016

Heute um 08.03 Uhr: „Es ist ein Tag zum Im-Bett-bleiben…“, sagte der Radiosprecher .

Da war ich aber schon auf.

Unternehmen Mitte, Basel, neun Uhr:

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In der zweiten Reihe meine Postkarten.

Zwischendurch in das neue Kunstmuseum, „Pollock figurativ“. Okay, ich verstehe, dass Pollock von Surrealismus, mexikanischem Realismus (mit Anklängen von Volkskunst) und allem, was mit Psychoanalyse zu tun hat, fasziniert war. Aber mir kam es vor, als hingen da an den Wänden Kopien von Picasso, Mirò und de Kooning. Mich hätte der Übergang zu den drippings mehr interessiert: aber in der Sammlung gibt es anscheinend keins davon.

Und ehrlich gesagt habe ich ja sowieso eine Schwäche für Jackson Pollocks älteren Bruder Charles.

Vielleicht, wenn er länger gelebt hätte…

Aber ein toller Bau, der Anbau des Kunstmuseums.

12 Uhr: Vernissage des Postkartenfestivals. Meine Karten haben Gesellschaft bekommen.

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Viele Karten. Viel zu gucken. Kunst im kleinen Format. Das macht den Reiz aus – konnte ich mir vorher nicht richtig vorstellen.

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Viele Leute.

Und dieser Kronleuchter!

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Falls ich jemals wieder eine Geschichte illustriere, die in einem Schloss spielt… damals habe ich verzweifelt nach einem „guten“ Kronleuchter gesucht. Inzwischen habe ich einige fotografiert.

Illustratoren sind Sammler – ich denke, wenigstens die meisten. Auf google findet man ja tolle Bilder – aber ich kann nie an einem Frosch, Esel, Ritter, Krokodil, Elefant, Tiger, Löwen oder eben einem Kronleuchter vorbei gehen, ohne wenigstens den Impuls zu verspüren, ein Foto zu machen.

Ach, und hier noch ein paar der Postkarten:

14_moo-kopie 2_moo-kopie

1_moo-kopie 4_moo-kopie

Hübsch. Dekorativ. Warum nicht einmal so etwas?

Veröffentlicht am 31. Oktober 20169. März 2017

Einladung zum Postkartenfestival 2016

aktuell * aktuell * aktuell * aktuell * aktuell * aktuell * aktuell * aktuell *

Okay.

Herzliche Einladung zum 10. Basler Postkartenfestival 2016!

Nächsten Samstag. Also dem 05. November. Von 12 bis 22 Uhr. Im Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30. Die Vernissage ist um zwölf.

http://www.postkartenfestival.ch/

Über 100 Gestaltungstalente stellen aus. Hey – ich bin ein „Gestaltungstalent“! Ich glaube, das lasse ich mir auf die nächsten Visitenkarten drucken.

Na ja, jedenfalls bin ich ziemlich müde, weil es jetzt schon zehn vor eins ist oder zwei, was weiß ich, mit der Zeitumstellung komme ich immer durcheinander.

Ich habe heute die Serie mit den Postkarten und den Zahlen fertig gemacht – das waren dann schon mal zehn – und angefangen, die ersten Ausschnitte von dem großen Blatt aufzukleben. Nochmal sechs.

Das ist das Blatt, das ich meine:

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http://irenepacha.de/05-oktober-2016

Insgesamt darf ich hundert Postkarten „ausstellen“. Das schaffe ich locker.

Hm. Wenn ich nicht schlafe diese Woche…

 

Veröffentlicht am 26. Oktober 201627. Januar 2017

Übers Bloggen

Als ich mit diesem Blog anfing, wollte ich die Dinge teilen, die mir begegnen. In Bezug auf „die Kunst“.

Beängstigend.

Ich habe mich lange nicht getraut anzufangen. In einem Kunstratgeber hatte ich gelesen, dass für andere eigentlich nur das fertige Produkt interessant ist, nicht der Weg dahin. Welche Macht Ratgeber haben können! (Trotzdem ein interessantes Buch: „Art & Fear: Observations on the Perils (and Rewards) of Artmaking“ von David Bayles und Ted Orland).

Dann fiel mir „Show Your Work“ von Austin Kleon in die Hände. Er schreibt darüber, wie man einen Blog anfängt und durchhält. Er zitiert oben genanntes Buch, zitiert genau die Stelle, die mich so blockiert hat, und wischt sie vom Tisch! Für ihn stammt Art & Fear aus einer anderen Zeit. Einer Zeit vor dem Internet, vor Webseiten, Blogs und facebook.  Zweck eines Blogs ist doch gerade, andere am Prozess teilhaben zu lassen.

Sein Blog lohnt sich: http://austinkleon.com/

Und in einem Interview mit Carll Cneut – einem belgischen Illustrator – habe ich heute gelesen, dass er das erste Bild zu seinem neuen Bilderbuch unfertig bei facebook hochgeladen hat: so viele schrieben ihm, er solle es so lassen – also ließ er es.

https://de-de.facebook.com/carllcneutillustrator

(Leider auf Niederländisch.)

Den letzten Eintrag habe ich am 09. Oktober geschrieben. Vor 17 Tagen. Heißt das, dass ich fast drei Wochen lang keinen Stift und keinen Pinsel in die Hand genommen habe?

Im Gegenteil. Wenn ich nicht schreibe, arbeite ich. Diese Blog-Einträge sind wie ein kurzes Auftauchen, Luft-holen.

Wie in dem alten Witz: Mama und Sohn schwimmen nach Amerika. „Mama, Mama, sind wir bald da?“ „Sei ruhig, schwimm weiter!“

Den Witz fand fand ich früher schon nicht gut. Aber er trifft das Gefühl, das ich manchmal habe, wenn sich Projekt an Projekt reiht und es nur um’s Durchhalten geht.

Vielleicht sollte ich mich mal mit facebook beschäftigen? Ich verstehe langsam den Reiz: sich kurz melden, ein Foto posten, zeigen, dass man noch lebt…

Heute mal ein Beitrag ohne Bild.

 

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